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Klimaanlage für die Wohnung: Kosten, Möglichkeiten und die richtige Wahl 2026

Modernes weißes Split-Klimagerät als Inneneinheit an einer hellen Wohnzimmerwand
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Geschrieben von

PS Haustechnik

Veröffentlicht am

11. Juli 2026

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Es ist Juli, draußen stehen 33 Grad, und Ihre Wohnung hat sich über den Tag in einen Backofen verwandelt. Das Schlafzimmer kühlt nachts kaum ab, im Homeoffice klebt das Hemd am Rücken, und der Ventilator schiebt nur warme Luft von einer Ecke in die andere. Wenn Sie das kennen, denken Sie vermutlich gerade über eine Klimaanlage für die Wohnung nach. Für fast jede Situation gibt es eine passende Lösung, von der günstigen Sofortmaßnahme bis zur fest eingebauten Anlage, die zehn Jahre hält.

Dieser Ratgeber sortiert für Sie die Möglichkeiten. Sie erfahren, welche drei Gerätetypen es gibt und für wen sich welcher lohnt, was Anschaffung, Strom und Wartung realistisch kosten, wie viel Kühlleistung Ihr Raum braucht und was Sie als Mieter überhaupt dürfen. Am Ende wissen Sie, welche Klimaanlage zu Ihrer Wohnung passt und wie Sie sie umsetzen.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Für die Wohnung gibt es drei Wege: das mobile Monoblock-Gerät für unter 900 Euro ohne Einbau, die fest installierte Split-Anlage ab rund 1.800 Euro und die Multisplit-Lösung für mehrere Räume.
  • Split kostet in der Anschaffung mehr, verbraucht aber deutlich weniger Strom (SEER etwa 5 bis 9). Ein gutes Gerät kommt auf rund 130 kWh, das sind bei 37 Cent etwa 48 Euro pro Sommer.
  • Faustregel für die Kühlleistung: rund 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter, je nach Dämmung, Himmelsrichtung und Geschoss.
  • In der Mietwohnung dürfen Sie ein mobiles Gerät meist ohne Rückfrage nutzen. Eine Split-Anlage ist eine bauliche Veränderung und braucht die schriftliche Zustimmung des Vermieters.
  • Den Kältekreis einer Split-Anlage darf nur ein zertifizierter Fachbetrieb öffnen und befüllen (F-Gas-Verordnung). Kein Fall für Heimwerker.
  • PS Haustechnik installiert Split-Klimaanlagen im Raum Straubing zum Festpreis, inklusive Beratung und Wartung.
Schematische Darstellung einer Split-Klimaanlage mit Inneneinheit im Raum und Außeneinheit an der Fassade
So funktioniert eine Split-Klimaanlage: Inneneinheit im Raum, Außeneinheit an der Fassade.

Welche Klimaanlage passt in eine Wohnung? Die 3 Typen

Bevor es um Preise geht, lohnt der Blick auf die Bauart. Für Wohnungen kommen im Wesentlichen drei Typen infrage, und sie unterscheiden sich in fast allem: im Aufwand, in der Effizienz, im Preis und darin, ob Sie überhaupt selbst entscheiden dürfen.

Mobiles Monoblock-Gerät

Das mobile Gerät ist die schnellste Lösung. Sie kaufen es, rollen es in den Raum, hängen den Abluftschlauch aus dem Fenster und schalten es ein. Die gesamte Technik steckt in einem Gehäuse, daher der Name Monoblock. Genau darin liegt der Haken: Der Kompressor, das lauteste Teil einer Klimaanlage, arbeitet mit im Zimmer.

Vorteile und Grenzen

Der größte Pluspunkt ist die Unkompliziertheit. Für rund 150 bis 900 Euro sind Sie dabei, es gibt keine Installation, und in der Mietwohnung brauchen Sie meist niemanden um Erlaubnis zu fragen. Dem stehen echte Nachteile gegenüber. Ein Monoblock verbraucht mehr Strom, der SEER liegt nur bei etwa 2,5 bis 4. Er ist lauter, kühlt langsamer, und über den Schlauch kommt ein Teil der Abwärme wieder in den Raum zurück. Der Jahresverbrauch bewegt sich grob zwischen 210 und 700 kWh.

Für wen ist das mobile Gerät die richtige Wahl? Für Mieter ohne Zustimmung des Vermieters, für einzelne Hitzetage, für die vorübergehende Lösung, oder wenn Sie eine feste Installation aus baulichen Gründen ausschließen können.

Split-Klimaanlage

Die Split-Anlage ist der Standard, wenn es dauerhaft und richtig kühlen soll. Split heißt getrennt: Es gibt eine Ausseneinheit an der Fassade und eine flache Inneneinheit im Raum, verbunden durch dünne Kältemittelleitungen durch eine Kernbohrung in der Wand. Der laute Kompressor sitzt draußen, drinnen bleibt nur ein leises Luftrauschen.

Vorteile und Grenzen

Split-Geräte sind sehr effizient, der SEER liegt bei etwa 5 bis 9. Der Jahresverbrauch fällt entsprechend niedrig aus, grob 135 bis 293 kWh, ein gutes Gerät kommt auf rund 130 kWh, das sind bei 37 Cent etwa 48 Euro pro Sommer. Die Anlage kühlt schnell, hält die Temperatur zuverlässig und ist leise. Komplett installiert liegen Sie bei rund 1.800 bis 3.500 Euro.

Zwei Dinge müssen Sie einplanen. Erstens braucht der Einbau einen zertifizierten Fachbetrieb, weil am Kältemittel gearbeitet wird. Zweitens ist die Anlage in der Mietwohnung zustimmungspflichtig. Wer diese beiden Punkte klärt, bekommt eine Lösung, die über viele Sommer trägt.

Multisplit

Wollen Sie nicht nur einen Raum kühlen, sondern gleich Schlafzimmer, Wohnzimmer und Arbeitszimmer, kommt die Multisplit-Anlage ins Spiel. Das Prinzip ist dasselbe wie bei Split, nur hängen an einer einzigen Ausseneinheit mehrere Inneneinheiten. Das spart Platz an der Fassade und sieht ordentlicher aus als drei separate Ausseneinheiten.

Für wen sich Multisplit lohnt

Multisplit rechnet sich, wenn Sie mehrere Räume dauerhaft kühlen wollen und ohnehin fest installieren. Günstig ist das nicht, grob geht es ab 3.500 bis 6.000 Euro aufwärts los, je nachdem wie viele Räume angebunden werden. Für die einzelne heiße Dachwohnung ist es oft zu viel, für die großzügige Wohnung mit mehreren Problemzimmern kann es genau die richtige Investition sein.

Was kostet eine Klimaanlage für die Wohnung?

Beim Preis lohnt es sich, zwei Dinge auseinanderzuhalten: was das Gerät einmalig kostet und was es Jahr für Jahr an Strom und Wartung verschlingt. Ein günstiges Gerät kann über die Jahre teurer werden als ein teures, wenn der Stromverbrauch höher liegt.

Anschaffung

Ein mobiles Monoblock-Gerät bekommen Sie ab rund 150 Euro, gute Geräte kosten bis etwa 900 Euro. Eine Installation fällt nicht an. Eine Single-Split-Anlage für einen Raum liegt komplett installiert bei rund 1.800 bis 3.500 Euro. Das Gerät selbst schlägt mit etwa 350 bis 1.800 Euro zu Buche, die Montage inklusive Kernbohrung mit rund 1.000 bis 2.500 Euro. Multisplit für mehrere Räume startet grob ab 3.500 bis 6.000 Euro.

Stromverbrauch und laufende Kosten

Hier trennen sich die Wege deutlich. Bei einem Strompreis von 37 Cent pro Kilowattstunde kostet eine Split-Anlage rund 50 bis 110 Euro pro Sommer. Ein gutes Gerät mit rund 130 kWh liegt sogar nur bei etwa 48 Euro. Ein Monoblock kommt dagegen auf rund 78 bis 259 Euro pro Sommer, weil er weniger effizient arbeitet und die Abwärme über den Schlauch teils zurückholt.

Über zehn Sommer summiert sich dieser Unterschied. Wer täglich kühlt, zahlt beim Mobilgerät leicht mehrere hundert Euro Strom mehr als bei einer effizienten Split-Anlage.

Wartung

Eine Split-Anlage sollten Sie alle ein bis zwei Jahre vom Fachbetrieb warten lassen. Dabei werden Filter, Kältemittelstand und Elektrik geprüft, was rund 150 bis 300 Euro kostet und die Effizienz und Lebensdauer sichert. Ein mobiles Gerät warten Sie im Wesentlichen selbst, indem Sie den Filter regelmäßig reinigen. Das spart Wartungskosten, verlagert aber die Verantwortung zu Ihnen.

Lohnt sich Split trotz höherem Preis?

Beim reinen Kaufpreis liegt das Mobilgerät vorn. Über die Nutzungsdauer verschiebt sich das Verhältnis: Eine Split-Anlage holt die höheren Anschaffungskosten bei täglichem Einsatz in etwa 5 bis 8 Jahren über die Stromersparnis wieder herein. Kommt die Heizfunktion im Winter dazu, verkürzt sich diese Zeit. Wer nur an wenigen Tagen im Jahr kühlt, für den bleibt das Mobilgerät die vernünftige Wahl. Wer jeden Sommer und womöglich mehrere Räume kühlt, fährt mit Split besser.

Vergleich zwischen mobilem Monoblock-Klimagerät mit Abluftschlauch und fest installierter Split-Klimaanlage
Mobiles Monoblock-Gerät gegen fest installierte Split-Klimaanlage im Überblick.

Split-Klimaanlage gegen mobiles Monoblock-Gerät im direkten Vergleich

KriteriumSplit-KlimaanlageMobiles Monoblock-Gerät
AnschaffungskostenRund 1.800 bis 3.500 Euro komplett installiertRund 150 bis 900 Euro, kein Einbau nötig
Stromverbrauch / EffizienzSehr effizient, SEER etwa 5 bis 9, rund 130 bis 293 kWh im JahrWeniger effizient, SEER etwa 2,5 bis 4, rund 210 bis 700 kWh im Jahr
LautstärkeLeise, der laute Kompressor sitzt draußenHörbar lauter, der Kompressor steht im Raum
InstallationFachbetrieb mit Kernbohrung, fest montiertAuspacken, Schlauch ins Fenster, sofort startklar
Genehmigung in der MietwohnungBraucht die schriftliche Zustimmung des VermietersMeist ohne Zustimmung nutzbar
Kühlleistung und TempoKühlt schnell und hält die Temperatur zuverlässigKühlt langsamer, Abwärme kommt teils zurück
WartungAlle 1 bis 2 Jahre vom Fachbetrieb, rund 150 bis 300 EuroIm Wesentlichen selbst, Filter reinigen

Fazit: Ein mobiles Gerät punktet beim Preis und beim sofortigen Start und ist die pragmatische Lösung für Mieter oder den einzelnen Hitzeraum. Wer dauerhaft und in mehreren Sommern kühlen will, fährt mit einer Split-Anlage wegen des geringen Stromverbrauchs und der ruhigeren, schnelleren Kühlung langfristig besser.

Damit Sie nicht raten müssen, was das für Ihre Wohnung und Ihren Geldbeutel bedeutet, haben wir einen kleinen Rechner eingebaut. Geben Sie Raumgröße und Nutzung ein und sehen Sie eine erste Einschätzung.

Klimaanlagen-Rechner: Was passt zu Ihrer Wohnung?

Grober Richtwert für Kühlleistung, Anlagentyp und Kosten. In 20 Sekunden.

20 m²

Mittel (normale Lage)

WohnsituationEigentum

Empfohlene Kühlleistung

ca. 1,6 kW

≈ 5.500 BTU

Anschaffung (Richtwert)

ca. 1.800–3.500 €

Stromkosten pro Jahr

ca. 30 €

Empfohlener Anlagentyp

Split-Klimaanlage (fest installiert)

Grober Richtwert, kein Angebot. Die Ausgaben beruhen auf einer Faustregel (60 bis 100 W pro m²), rund 300 Volllaststunden pro Sommer und 37 ct/kWh Strompreis. Der genaue Bedarf hängt von Dämmung, Fensterflächen, Personen und Nutzung ab. In einer Mietwohnung braucht eine fest installierte Split-Anlage die Zustimmung des Vermieters.

Angebot für Ihre Wohnung anfordern

Wie viel Kühlleistung braucht Ihre Wohnung?

Eine zu kleine Anlage läuft dauernd am Anschlag und kühlt trotzdem nicht richtig. Eine zu große verbraucht unnötig Strom und schaltet ständig ein und aus. Die passende Leistung zu treffen, ist deshalb der wichtigste Schritt vor dem Kauf.

Faustregel pro Quadratmeter

Als grobe Orientierung rechnen Sie mit rund 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter. Ein gut gedämmter Raum auf der Nordseite liegt eher am unteren Ende bei etwa 60 Watt. Eine normale Wohnlage nehmen Sie mit rund 80 Watt an. Ein Zimmer mit viel Südsonne oder direkt unter dem Dach kann bis zu 100 Watt pro Quadratmeter brauchen.

Ein Beispiel: Für ein 20 Quadratmeter großes Schlafzimmer in normaler Lage rechnen Sie 20 mal 80, also rund 1.600 Watt oder 1,6 kW Kühlleistung. Weil Geräte oft in BTU angegeben werden, hilft die Umrechnung: 1 kW entspricht rund 3.412 BTU. Ihre 1,6 kW wären also etwa 5.460 BTU.

Weitere Faktoren

Die Faustregel ist ein Startpunkt, kein Endergebnis. Nach oben ziehen den Bedarf vor allem große Fensterflächen ohne Beschattung, viele Personen im Raum, Küchengeräte oder Technik, die Wärme abgeben, und eine schlechte Dämmung. Ein Serverraum im Arbeitszimmer oder eine offene Küche verändern die Rechnung spürbar. Im Zweifel schaut ein Fachbetrieb vor Ort und berechnet die Kühllast genauer, statt nur zu schätzen. Das kostet wenig und verhindert einen teuren Fehlkauf.

Klimaanlage in der Mietwohnung: Was ist erlaubt?

Zur Miete entscheidet vor allem, wie fest die Anlage mit der Wohnung verbunden ist. Ein Gerät, das Sie nur aufstellen, geht den Vermieter in der Regel nichts an, während ein fester Einbau seine Zustimmung braucht.

Mobile Geräte

Ein mobiles Monoblock-Gerät dürfen Sie als Mieter normalerweise ohne Zustimmung nutzen. Sie verändern nichts an der Bausubstanz, der Schlauch hängt während des Betriebs aus dem Fenster und wird danach wieder eingeräumt. Achten Sie nur darauf, dass Sie die Fensterabdichtung ohne Bohren anbringen und keine dauerhaften Spuren hinterlassen.

Split braucht Zustimmung

Die Split-Anlage ist ein anderer Fall. Weil eine Ausseneinheit an die Fassade kommt und eine Kernbohrung durch die Wand geht, ist das eine bauliche Veränderung. Dafür brauchen Sie die schriftliche Zustimmung des Vermieters. Er darf ablehnen, und zwar mit nachvollziehbaren Gründen: wenn die Fassade optisch leidet oder wenn die Ausseneinheit Nachbarn durch Lärm belasten könnte. Ohne Zustimmung sollten Sie eine Split-Anlage nicht einbauen lassen, denn im Zweifel müssen Sie sie auf eigene Kosten wieder entfernen.

Tipps fürs Vermieter-Gespräch

Gehen Sie das Gespräch vorbereitet an, dann steigen Ihre Chancen. Fragen Sie früh, am besten außerhalb der Hitzewelle, wenn kein Druck herrscht. Bringen Sie ein konkretes Angebot eines Fachbetriebs mit, das zeigt, wo die Ausseneinheit hängt und wie leise sie arbeitet. Bieten Sie an, die Anlage bei Auszug fachgerecht zurückzubauen, falls gewünscht. Ein starkes Argument ist die Heizfunktion: Ein reversibles Gerät wertet die Wohnung auf, weil es das ganze Jahr über nützt. Und weisen Sie darauf hin, dass ein Fachbetrieb sauber und normgerecht arbeitet, was Schäden an der Fassade ausschließt.

Kühlen im Sommer, heizen im Winter: Klimaanlage mit Wärmepumpe

Viele Split-Geräte können mehr als kühlen. Ein reversibles Gerät dreht den Prozess im Winter einfach um und arbeitet dann als Wärmepumpe. Statt Wärme aus dem Raum nach draußen zu bringen, holt es Wärme aus der Aussenluft ins Zimmer. Selbst bei niedrigen Aussentemperaturen steckt in der Luft noch Energie, die sich nutzen lässt.

Der Reiz liegt in der Effizienz. Aus einer Kilowattstunde Strom macht die Wärmepumpe ein Mehrfaches an Heizwärme, weil sie die Wärme nicht erzeugt, sondern nur transportiert. In der Übergangszeit und an milden Wintertagen ist das eine sparsame Zusatzheizung, die schnell einen Raum aufwärmt, etwa das Arbeitszimmer am kühlen Morgen. Als alleinige Heizung für den tiefsten Winter ist ein einzelnes Gerät meist nicht ausgelegt, als Ergänzung zur bestehenden Heizung aber sehr praktisch.

Für Mieter ist diese Doppelfunktion ein handfestes Argument. Eine Anlage, die kühlt und heizt, nützt über das ganze Jahr und macht die Investition und die Zustimmung des Vermieters leichter zu rechtfertigen.

Split-Klimaanlage einbauen: warum ein Fachbetrieb Pflicht ist

Beim mobilen Gerät sind Sie Ihr eigener Monteur. Eine Split-Anlage darf laut F-Gas-Verordnung nur ein zertifizierter Fachbetrieb einbauen.

F-Gase und Kältemittel

Im Inneren einer Split-Anlage zirkuliert ein Kältemittel unter Druck. Diese sogenannten F-Gase sind klimaschädlich, wenn sie entweichen, und der Umgang damit ist streng geregelt. Die F-Gas-Verordnung schreibt vor, dass nur ein zertifizierter Fachbetrieb mit Kälte-Sachkunde den Kältekreis öffnen, evakuieren und befüllen darf. Das ist ausdrücklich keine Heimwerkerarbeit. Eine falsch befüllte Anlage verliert an Effizienz, geht schneller kaputt oder setzt Kältemittel frei. Wer selbst am Kreislauf herumbastelt, riskiert Bußgelder und den Verlust der Garantie.

Ein zertifizierter Fachbetrieb darf diese Arbeit rechtlich ausführen, hat das passende Werkzeug und steht mit seiner Zertifizierung für das Ergebnis gerade.

Ablauf der Installation

In der Praxis läuft der Einbau in klaren Schritten ab. Zuerst kommt die Beratung und die Berechnung der Kühllast, damit die Anlage zur Wohnung passt. Dann wird der Aufstellort für die Ausseneinheit festgelegt, mit Blick auf Schall, Abstand und Zugänglichkeit. Es folgt die Kernbohrung durch die Wand, das Verlegen der Kältemittelleitungen und die Montage von Innen- und Ausseneinheit. Anschließend wird das System vakuumiert, befüllt und in Betrieb genommen. Zum Schluss prüft der Betrieb die Funktion und erklärt Ihnen die Bedienung. Ein sauber geplanter Einbau ist an einem Tag zu schaffen.

Wenn Sie im Raum Straubing wohnen und über eine Split-Anlage nachdenken, brauchen Sie für all das einen zertifizierten Fachbetrieb vor Ort. PS Haustechnik ist dieser Fachbetrieb im Raum Straubing.

Häufige Fragen zur Klimaanlage in der Wohnung

Welche Klimaanlage eignet sich am besten fürs Schlafzimmer?+
Fürs Schlafzimmer ist eine Split-Klimaanlage in der Regel die bessere Wahl. Der Grund ist die Lautstärke: Bei der Split-Anlage steht der laute Kompressor draußen, im Raum bleibt nur die leise Inneneinheit. Ein mobiles Monoblock-Gerät hat den Kompressor dagegen im Zimmer und ist damit deutlich hörbar, was den Schlaf stören kann. Wenn eine feste Installation nicht möglich ist, etwa zur Miete ohne Zustimmung, tut es für gelegentliche Hitzenächte auch ein Mobilgerät. Achten Sie dann auf einen leisen Betriebsmodus und stellen Sie es möglichst weit vom Bett auf.
Gibt es eine Klimaanlage ohne Abluftschlauch?+
Eine echte Kühlung ohne Abluftschlauch gibt es bei Monoblock-Geräten nicht. Jede Klimaanlage, die Wärme aus dem Raum entzieht, muss diese Wärme nach draußen abführen. Beim mobilen Gerät geschieht das über den Schlauch aus dem Fenster, bei der Split-Anlage über die Ausseneinheit. Geräte, die als schlauchlos beworben werden, sind meist Luftkühler oder Ventilatoren mit Wasser, die nur die gefühlte Temperatur senken und den Raum nicht wirklich abkühlen. Wenn Sie ohne sichtbaren Schlauch im Raum kühlen wollen, ist die fest installierte Split-Anlage die saubere Lösung.
Wie viel Strom verbraucht eine Klimaanlage für die Wohnung?+
Das hängt stark vom Typ ab. Eine effiziente Split-Klimaanlage kommt grob auf 135 bis 293 kWh im Jahr, ein gutes Gerät sogar auf rund 130 kWh. Bei einem Strompreis von 37 Cent pro Kilowattstunde sind das etwa 48 Euro pro Sommer, insgesamt liegt Split meist bei rund 50 bis 110 Euro pro Sommer. Ein mobiles Monoblock-Gerät verbraucht mit rund 210 bis 700 kWh deutlich mehr, was etwa 78 bis 259 Euro pro Sommer bedeutet. Der Unterschied kommt vom Wirkungsgrad: Split-Geräte erreichen einen SEER von 5 bis 9, Mobilgeräte nur 2,5 bis 4.
Ist eine Klimaanlage in der Mietwohnung erlaubt?+
Ein mobiles Monoblock-Gerät dürfen Sie als Mieter in der Regel ohne Zustimmung des Vermieters nutzen, weil Sie nichts fest verbauen. Anders sieht es bei der Split-Anlage aus: Sie ist eine bauliche Veränderung, weil eine Ausseneinheit an die Fassade kommt und eine Kernbohrung durch die Wand nötig ist. Dafür brauchen Sie die schriftliche Zustimmung des Vermieters. Er darf ablehnen, wenn die Fassade optisch leidet oder die Ausseneinheit Nachbarn durch Lärm stört. Sprechen Sie ihn früh an und bringen Sie ein konkretes Angebot mit, das zeigt, wie unauffällig und leise die Anlage arbeitet.
Was kostet der Einbau einer Split-Klimaanlage?+
Komplett installiert liegt eine Single-Split-Anlage für einen Raum grob bei 1.800 bis 3.500 Euro. Davon entfallen rund 350 bis 1.800 Euro auf das Gerät selbst und etwa 1.000 bis 2.500 Euro auf die Montage inklusive Kernbohrung, Kältemittelleitungen und Inbetriebnahme. Wollen Sie mehrere Räume kühlen, kommt eine Multisplit-Anlage infrage, die grob ab 3.500 bis 6.000 Euro und mehr startet, je nach Zahl der Inneneinheiten. Die genauen Kosten hängen von der Leitungslänge, der Zugänglichkeit der Fassade und dem Aufwand vor Ort ab. Ein Fachbetrieb nennt Ihnen nach einem Blick auf die Wohnung einen belastbaren Festpreis.
Wie laut ist eine Klimaanlage im Betrieb?+
Bei einer Split-Klimaanlage ist die Inneneinheit im Wohnraum sehr leise, weil der geräuschintensive Kompressor in der Ausseneinheit sitzt. Sie hören meist nur ein sanftes Luftrauschen, im Nachtmodus noch weniger. Das mobile Monoblock-Gerät ist spürbar lauter, denn der komplette Kühlkreis samt Kompressor arbeitet im Raum. Für Wohnzimmer am Tag ist das oft in Ordnung, im Schlafzimmer kann es stören. Bei der Ausseneinheit einer Split-Anlage lohnt sich ein Blick auf den Aufstellort, damit die Nachbarn nicht beeinträchtigt werden. Ein Fachbetrieb plant die Position so, dass Schall und Abstand zu Fenstern passen.
Kann ich eine Split-Klimaanlage selbst einbauen?+
Nein, den Kältekreis einer Split-Anlage dürfen Sie nicht selbst öffnen und befüllen. Das schreibt die F-Gas-Verordnung vor: Nur ein zertifizierter Fachbetrieb mit Kälte-Sachkunde darf am Kältemittel arbeiten. Das hat gute Gründe, denn die Kältemittel sind klimaschädlich und stehen unter Druck, und eine fehlerhafte Befüllung ruiniert schnell die Effizienz oder das Gerät. Selbst montieren dürfen Sie also weder die Verbindung der Leitungen noch das Vakuumieren und Befüllen. Vorbereitende Arbeiten wie das Freiräumen der Stellfläche können Sie übernehmen. Den fachlichen Teil mit Bohrung, Leitungen und Inbetriebnahme macht der Betrieb.
Lohnt es sich, eine Klimaanlage nachzurüsten?+
In vielen Wohnungen lohnt sich das Nachrüsten, vor allem wenn Sie unter Dachschrägen wohnen, viel Südsonne haben oder im Homeoffice arbeiten. Eine Split-Anlage kühlt zuverlässig und verbraucht wenig Strom, sodass sich der höhere Anschaffungspreis bei täglichem Einsatz in etwa 5 bis 8 Jahren über die Stromersparnis gegenüber einem Mobilgerät amortisiert. Ein zusätzlicher Pluspunkt: Viele Split-Geräte sind reversibel und können im Winter auch heizen. Damit steigt der Nutzen über das ganze Jahr. Ob sich die Investition für Ihre Situation rechnet, hängt von der Nutzungsdauer und der Raumgröße ab. Der Rechner weiter oben gibt Ihnen eine erste Orientierung.
Kann eine Klimaanlage im Winter heizen?+
Ja, ein reversibles Split-Gerät kann im Winter heizen und arbeitet dabei als Wärmepumpe. Es dreht den Kühlprozess einfach um und holt Wärme aus der Aussenluft in den Raum. In der Übergangszeit und an milden Wintertagen ist das eine effiziente Zusatzheizung, die aus einer Kilowattstunde Strom ein Mehrfaches an Wärme macht. Als alleinige Heizung für den tiefsten Winter ist eine einzelne Klimaanlage meist nicht gedacht, als Ergänzung aber sehr praktisch. Gerade in der Mietwohnung ist die Doppelfunktion ein starkes Argument gegenüber dem Vermieter, weil die Anlage dann das ganze Jahr über einen Nutzen hat.
Wie viel Kühlleistung braucht mein Raum?+
Als grobe Faustregel rechnen Sie mit rund 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter. Ein gut gedämmter Raum auf der Nordseite liegt eher bei 60 Watt, eine normale Wohnlage bei etwa 80 Watt, und ein Zimmer mit viel Südsonne oder unterm Dach kann bis zu 100 Watt pro Quadratmeter brauchen. Für 20 Quadratmeter in normaler Lage kommen Sie so auf rund 1.600 Watt, also etwa 1,6 kW Kühlleistung. In der Geräteklasse wird oft in BTU gerechnet, dabei entspricht 1 kW rund 3.412 BTU. Weitere Faktoren wie große Fensterflächen, viele Personen oder Technik im Raum erhöhen den Bedarf zusätzlich.

Klimaanlage für Ihre Wohnung in Straubing und Umgebung

PS Haustechnik ist Ihr Meister- und Fachbetrieb für Klima- und Kältetechnik in Steinach bei Straubing, mitten im Gäuboden. Wir installieren Split-Klimaanlagen in Wohnungen und Häusern im Raum Straubing, von der ersten Beratung über die Kühllastberechnung und die Kernbohrung bis zur Inbetriebnahme und der regelmäßigen Wartung. Weil wir zertifiziert am Kältemittel arbeiten dürfen, bekommen Sie alles aus einer Hand und zum Festpreis, ohne böse Überraschungen. Wenn Sie wissen möchten, welche Anlage zu Ihrer Wohnung passt, finden Sie die Details zu unserer Klimaanlagen-Installation und können uns direkt anfragen.

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